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Studie: Ziegelmauerwerk schützt vor hochfrequenten UMTS-Wellen |
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Sicherheit trotz steigender Zahl an Mobilfunk-Teilnehmern |
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Handys sind allgegenwärtig, durch die UMTS-Technologie wird es einen weiteren Anstieg der Mobilfunk-Teilnehmer geben. Handy-Verbote in Krankenhäusern und Flugzeugen sind wegen der gefährlichen Wechselwirkung der Empfänger-Strahlung mit empfindlichen elektronischen Geräten schon lange akzeptiert. Ein neues Gutachten beweist jetzt: "Wer sich im eigenen Heim schützen will, ist mit Ziegeln auf der sicheren Seite, denn massive Wände dämpfen die Strahlen wirkungsvoll", beschreibt Dipl.-Ing. Bernhard Schlötzer, Geschäftsführer der unipor-Ziegel-Gruppe (München) das Ergebnis. |
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Die Wirkung der hochfrequenten Strahlung auf den menschlichen Organismus war lange ungeklärt. In England werden zum Beispiel Schwangere vor dem Gebrauch von Mobiltelefonen gewarnt. Neben der Zahl von Handy-Besitzern wächst die Strahlenbelastung durch immer mehr Radio- und TV-Programme. Neben 33.000 Sendeanlagen für den Mobilfunk tragen noch mehr als 81.000 Amateurfunk-Anlagen zur Belastung bei. Dass hochfrequente Strahlen Wirkung auf den Menschen haben können, ist durch Untersuchungen bestätigt. Auch wenn genauere Forschungen noch nicht abgeschlossen sind - Vorsicht ist geboten.. |
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Welcher Wandaufbau ist geeignet?
Aber welcher Baustoff bzw. welcher Wandaufbau dämpft effektiv Strahlung im Hochfrequenz-Bereich? Diese Frage untersuchten Prof. Dipl.-Ing. Peter Pauli und Dr.-Ing. Dietrich Moldan in einer Studie an der Bundeswehr-Universität in Neubiberg. Mehr als 100 Prüfmuster wurden getestet - Massivbaustoffe, Leichtbauwände, Glas, aber auch Rolläden, Drahtgewebe oder kupferbeschichtete Tapeten. |
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Bei den Massiv-Baustoffen wurde bestätigt, dass die Dämpfung mit der Dicke der Baustoffe zunimmt. Hochfrequente Strahlen im Gigahertz-Bereich, (E-Netz, Richtfunk, Bewegungsmelder) werden allgemein besser abgeschirmt als Strahlen im Mega- und im Kilohertz-Bereich. Beispielsweise gilt für einen 36 cm dicken, unverputzten unipor-Hochlochziegel, dass die Dämpfung oberhalb von 900 MHz immer über 90 Prozent und oberhalb von rund 2,8 GHz mehr als 99,99 Prozent erreicht. Eine Korrelation zwischen der Dichte eines Baustoffs und seiner Dämmwirkung konnte dagegen nicht nachgewiesen werden. |
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