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Ökologisch bauen mit Ziegel: Feuer, Wasser, Luft und Erde
Mit Mauerwerk Energie sparen und gesund wohnen.
Ziegel-Eigenheim hat traditionell gute Energiewerte.
Ökologisches Bauen ist längst Standard: Familien achten beim Bau oder Kauf ihres Eigenheims auf umweltfreundliche Baumaterialien. "Je natürlicher und beständiger die Bestandteile des Baustoffs, desto umweltfreundlicher das Haus", meint Dipl.-Ing. Bernhard Schlötzer von der unipor-Ziegel-Gruppe. Mauerziegel zählen zu den Baustoffen, die das Prädikat "ökologisch" besonders verdienen. Sie bestehen ausschließlich aus den Rohstoffen Lehm oder Ton, werden getrocknet und gebrannt.
Die vier Natur-Elemente sind im Ziegel vereint: Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Ziegelbauten leisten problemlos, was die seit dem 1. Februar gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert. Das "Geheimnis" der Wärmedämmung des Ziegels ist die in vielen kleinen Poren eingeschlossene Luft. Im Ziegelwerk wird der Ton zunächst aufbereitet, dann feingesiebtes Sägemehl (bei unipor-Ziegeln) beigemengt.
Der Rohling wird geformt, getrocknet und bei ca. 1000 Grad gebrannt. Das ausgebrannte Sägemehl hinterlässt rückstandsfrei unzählige, kleinste Hohlräume. Diese eingeschlossenen Luft-Poren sorgen für die Wärmedämmung, denn stehende Luft ist ein hervorragender Wärmedämmer. Selbst bei freistehenden Einfamilienhäusern erreichen einschalige, 36,5 Zentimeter dicke Ziegel-Wände den EnEV-Standard ohne Mühe und zusätzliche Dämmung. Hinzu kommt: Beidseitig verputztes, massives Ziegelmauerwerk ist absolut winddicht und verringert dadurch ebenfalls den Heizwärmebedarf.
Gesundes Raumklima:
Die materialtypischen Eigenschaften des Ziegels sorgen für ein gesundes Raumklima und ausgewogene Temperaturen. Denn Ziegel-Mauerwerk arbeitet wie eine natürliche Klimaanlage. Millionen feine Haarröhrchen (Kapillare) nehmen überschüssige Feuchte auf. Schimmelpilze haben bei niedriger Lüftung keine Chance.
Die Masse und Dichte des Ziegels machen ihn auch zum Wärmespeicher. Bei Bedarf gibt er aufgenommene Raumwärme zeitverzögert an die Innenräume wieder ab. Das schafft Behaglichkeit. Der Fachmann spricht hier von "Phasenverschiebung".
Auch im Sommer bleibt die Raumtemperatur in Ziegelbauten angenehm - selbst bei hoher Hitze. "Hier funktioniert das Mauerwerk wie ein Hitzeschild, es speichert die Sonneneinstrahlung; der Raum bleibt kühl", meint unipor-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Bernhard Schlötzer. Erst am späten Abend, wenn die Außentemperatur sinkt, gelangt die Wärme ins Haus. Diese passiven Wärmegewinne "aus der Sonne" - bedingt durch die Materialeigenschaften des Ziegels - wurden in der neuen EnEV erstmals als
"sommerlicher Wärmeschutz" in der Energiebilanz des Hauses berücksichtigt -
als Bonus für massive Baustoffe wie Ziegel.
"Energiepass" erleichtert Wiederverkauf
Die EnEV führt jetzt auch einen "Energiebedarfsausweis" ein. Der so genannte Energiepass informiert Nutzer und Eigentümer über die energetischen Kennwerte des Eigenheims. Kauf- und Mietentscheidungen werden damit zukünftig erheblich beeinflusst.
"Ziegelbauten haben traditionell gute Energiewerte und damit einen hohen Wiederverkaufswert", betont Schlötzer
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